"In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst." Aurelius Augustinus

Die Herstellung von gedruckten Sandformen wird schon heute in weiten Teilen der Gießereiindustrie angewendet. Um die Realisierbarkeit einer solchen generativ hergestellten Form im Werkzeuggussbereich zu erproben, sollte ein Gussteil mit mittleren Abmessungen mittels dieses Verfahrens gefertigt werden.

Im April 2016 verlieh der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft unserem Unternehmen das Gütesiegel Innovativ durch Forschung“.

Zur Herstellung großer handgeformter Gussteile im Massebereich zwischen ca. 1 t und 280 t werden heute hauptsächlich kunstharzgebundene Formstoffsysteme verwendet, beispielsweise auf der Basis von Furan- und Phenolharzen.Diese Formstoffsysteme zeichnen sich durch sehr gute technologische Eigenschaften aus, sind aber bedenklich hinsichtlich des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes und der Geruchsemissionen. Obwohl diese Bindersysteme heute in Größenordnungen zwischen 0,8 und 2 % im Formstoff eingesetzt werden, entstehen bei ihrer Verarbeitung, dem Abguss der Gussteile, sowie der Wiederaufbereitung bzw. der Deponierung der Altsande teilweise erhebliche Probleme aufgrund schädlicher Inhaltstoffe.